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Food Pro·tec·ts – a German-Dutch INTERREG V A-project

Ergebnisse des Projekts

Ziele und Erträge des Projekts

Das Ziel von Food Pro·tec·ts ist es, den Herstellungsprozess (inkl. relevanter Nebenströme) von Lebensmitteln im deutsch-niederländischen Grenzgebiet mit der Hilfe von technologischen Innovationen zu modernisieren. Die Qualität dieser Innovationen wird gemessen anhand zweier zentraler Parameter: (1) Sie sollen die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen steigern und (2) deren Arbeitsweise nachhaltig, effektiv und ethisch wertvoll gestalten.

Das Projekt richtet sich in erster Linie an klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) der vorgelagerten, agrarischen Produktionsstufen, die entweder als Anwender von Technologie oder als Entwickler bzw. Hersteller Aufgaben im Verbund übernehmen sollen. Zu den weiteren Partnern zählen Großunternehmen sowie Forschungseinrichtungen aus der Förderregion. Insgesamt sieben eng miteinander verzahnte Themen-Cluster sind in Food Pro·tec·ts enthalten. Zunächst fünf Cluster, in denen sich deutsche und niederländische Partner zusammen gefunden haben, um gemeinsam innovative Technologien (weiter) zu entwickeln und für die betriebliche Anwendung vorzubereiten. In jedem dieser Cluster wird mindestens ein neuartiges technologisches Verfahren bzw. Produkt entwickelt, welches nach Projektende in der deutsch-niederländischen Grenzregion zum Einsatz kommen kann (Output: Fertige Geräte, Verfahrenstechnologien, Softwarelösungen, etc.).

Zusätzlich zu den fünf Technologie-Clustern sind im Projekt noch zwei weitere Innovations-Cluster vorgesehen. Einerseits ein institutionelles Innovations-Cluster (IIC), welches vor allem dazu dient, die wirtschaftliche Analyse und Bewertung der entwickelten Technologien im Hinblick auf u.a. Marktreife, Marktpotenziale und Marktzugang vorzunehmen (Output: Verwertungspläne, wissenschaftliche Studien, Policy paper), andererseits ein Cluster für Maßnahmen im Bereich Training und Weiterbildung (TEIC), um u.a. sicherzustellen, dass das für die Anwendung der neuen Produkte und Verfahren erforderliche Wissen auch recht-zeitig in die Betriebe gelangt. Auf diese Weise wird ein effektiver Übergang von der Theorie in die Praxis ermöglicht – Stichwort „Technologietransfer“ (Output: Veranstaltungen, Konzepte).